User klicken weniger als 2 von 1000 Bannern
Online-Werbung wurde von den Usern noch nie so schlecht angenommen. Golem schreibt dazu:
Kaum ein Internetnutzer klickt auf Banner, die Klickraten auf Online-Werbemittel sind auf ein Allzeit-Tief gefallen und liegen derzeit in Europa im Durchschnitt bei 0,18 Prozent, meldet der Online-Werbe-Anbieter AdTech. Das bedeutet, nicht einmal auf 2 von 1.000 angezeigten Werbemitteln wird geklickt.
Dies lässt die aktuelle Web-Landschaft, in der viele Web-2.0-Pilze aus dem Boden schießen, doch in einem etwas anderen Licht erscheinen. Die meisten der Communities, die fast täglich an den Start gehen, haben bisher kein erkennbares Geschäftsmodell außer “User sammeln”. Schaut man sich Übernahmen wie StudiVZ/Holtzbrinck an, ist dies auch sicherlich ein lohnenswertes Geschäft – das ist Lotto spielen aber auch. Es bleibt also nur noch, von Usern Gebühren zu verlangen oder eben auf Online-Werbung zu setzen – nach den jüngsten Zahlen zu den Klickraten wahrlich eine harte Nuss.
Shoppero: Alter Wein in neuen Schläuchen
Und schon wieder ein neues Kind des Web 2.0, das Internet ist um eine Betaversion reicher: Shoppero. Hier können Nutzer Produkte vorstellen und verdienen mit, wenn über diese sogenannten Adlets auch entsprechend Umsatz gemacht wird. Das Konzept ist nicht neu, ciao.com macht das schon eine ganze Weile.
Es gibt ja tatsächlich einige neue frische eCommerce-Konzepte, die das Web in letzter Zeit hervorgebracht hat, siehe Woot, aber im Fall von Shoppero reicht es einfach nicht, in 6 Wochen Programmierarbeit (eigene Angabe) ein quietschbuntes Layout zu entwickeln und eine schwache – und alte Idee – damit aufzupeppen.
Update: shoppero.com gleich erstes Opfer von Second Order XSS Attacks


