QStores: Verkaufen für Quelle

19.04.2009 von Roman Zenner
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Auf shopanbieter.de diskutiert Peter Höschl die von Quelle geplanten QStores. In dieser Konstruktion haben Partner die Möglichkeit, Waren quasi in Eigenregie für Quelle zu verkaufen und dafür eine Provision zu erhalten. Diese Idee ist bei weitem nicht neu, zeigt aber, dass die möglichen Verkaufspotentiale des Internet nun scheinbar beim diesem Urgestein des Katalogversands angekommen ist.

OXID PE wird OpenSource

31.10.2008 von Roman Zenner
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Die (Blog-)Spatzen pfeifen es von allen Dächern und in einschlägigen Foren wird schon angeregt diskutiert: die Professional Edition (PE) von OXID eSales ist ab sofort als Community Edition (CE) unter der GPLv3-Lizenz verfügbar. Der Core dieser Version wird auch zukünftig von OXID gepflegt und weiterentwickelt, im Gegensatz zur kostenpflichtigen PE unterscheiden sich jedoch Support und die Lizensierung der Module und Schnittstellen von Drittanbietern. Nützliche Informationen und Klarstellungen findet man im aktuellen Mission Statement des CEO Roland Fesenmayr. Weiterlesen

Einkaufen per Video

11.04.2008 von Roman Zenner
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Wie neulich in diesem Blog berichtet, sehen laut einer Umfrage des BVDW Onlinehändler Produktvideos in Onlineshops übereinstimmend als den wichtigsten Trend der nächsten Jahre an. Dazu passt ein neues Angebot namens Shopflick, auf dem genau dies geschieht: Anstatt sich Produktbilder anzusehen, können sich die Kunden hier kleine Präsentationsvideos zu den einzelnen Produkten ansehen und diese dann wie gewohnt in den Warenkorb legen und einkaufen. Der Shop ist zurzeit noch closed beta, über den Link bei TechCrunch kann man sich dazu anmelden.

Technisch gesehen ist das Einbinden von Videos in einen Onlineshop natürlich nicht neu und sicherlich kein Hexenwerk. Ein Onlinehändler könnte beispielsweise seine Produkte auf einer der bekannten Videoplattformen wie YouTube oder MyVideo veröffentlichen und ensprechend in seinen vorhandenen osCommerce-Shop integrieren. Viel spannender ist die Frage, wie man es als Händler anstellen kann, Teile seines Produktkatalogs mit diesen kleinen Filmchen auszustatten. Möchte man dies halbwegs professionell handhaben, müsste man entweder einen entsprechenden Dienstleister engagieren oder diese Präsentationen mit der geeigneten Ausrüstung selbst produzieren. Das alles frei nach dem Motto: Lieber ein hochaufgelöstes Bild vom Großhändler beziehen als das teure Collier mit einer Handykamera ablichten …

Via TechCrunch

Gestatten: FWP Shop

28.03.2008 von Roman Zenner
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fwp.jpgWährend die ganze eCommerce-Gemeinde darauf wartet, dass MagentoCommerce endlich als Produktivversion veröffentlicht wird, möchte ich an dieser Stelle ein paar Zeilen über ein OpenSource-Produkt schreiben, auf das ich von verschiedenen Stellen aufmerksam gemacht worden bin. Es geht um den FWP Shop der Firma FWP systems GmbH, die als OpenSource-Software unter der GNU-GPL Lizenz Version 3.0 angeboten wird. Seit ungefähr zwei Wochen gibt es sie als stabile Version und ich habe sie mir einmal etwas genauer angesehen.

Die Installation auf meinem lokalen XAMPP-System klappte problemlos, nachdem das mod_rewrite-Modul und die cURL-Erweiterung für PHP entsprechend aktiviert wurden (bei letzterem scheint es im Zusammenhang mit XAMPP öfter mal Probleme zu geben, hier findet man eine gut geschriebene Anleitung). Positiv aufgefallen ist mir die mehrschrittige Installationsroutine, die ein wenig an die aus der Windows-Welt bekannten Wizards erinnert. Hier wird der User durch die wichtigsten Konfigurationsschritte geleitet, sodass der Shop nach der Installation eigentlich schon gebrauchsfertig ist.

Der Admin-Bereich wird im Gegensatz zu osCommerce und sämtlichen seiner Forks und sonstigen Derivaten über ein horizontales Hauptmenü mit entsprechenden Dropdown-Listen navigiert. Dankenswerterweise hat der FWP Shop dabei nicht die teilweise furchtbaren Übersetzungen und Eindeutschungen von xt:Commerce & Co. übernommen, sondern präsentiert eine klare und korrekte Sprache, die auch eCommerce-Laien verstehen können. Leider führt dies aber auch dazu, dass der Admin-Bereich insgesamt sehr textlastig ist, ein Icon hier und da würde sicherlich die Benutzbarkeit noch verbessern. Auch die Bearbeitung der einzelnen Menüpunkte ist meiner Meinung nach etwas umständlich gelöst. Eingaben werden in teilweise recht kleine tabellarisch aufgebaute Formulare getätigt, hier wird viel Platz verschenkt und die Übersichtlichkeit leidet. Bei der Bearbeitung eines bestimmten Produkts ist die Eingabemaske zwar wesentlich besser strukturiert und auf dem Screen verteilt, allerdings muss der User zur Bearbeitung erst nach unten scrollen, den Link „Stammdaten bearbeiten“ klicken, seine Eingaben tätigen und dann das Produkt abspeichern; das lässt sich sicherlich noch eleganter lösen.

Die in meinen Augen etwas umständliche Benutzbarkeit des Adminbereichs wird aber durch den beachtlichen Funktionsumfang der Software zumindest teilweise wieder wettgemacht. Die Funktionsauflistung enthält neben schon etablierten und auch bei osCommerce & Co. verbauten Funktionen viele weitergehende Funktionen wie Wunschpreis, Grußkarten und Grundpreis-Berechnung sowie wesentlich umfangreichere Verwaltungsmöglichkeiten für Bestellungen und Kontakte.

Im Frontend wird die bekannte Template-Engine Smarty verwendet. Wer also beispielsweise für xt:Commerce Shoptemplates entwickelt hat, muss nicht komplett umdenken um seinem frisch installierten FWP Shop ein neues Layout spendieren zu können. Überhaupt gibt es für Entwickler eine Reihe von Supportdienstleistungen seitens der Herstellerfirma: In einer eigenen, fortlaufend aktualisierten Entwickler-Dokumentation im Wiki-Format wird beispielsweise die Dateistruktur der Templates detailliert beschrieben; es gibt einen Telefon-Support in verschiedenen Ausführungen und last but not least ein noch kleines aber sehr feines Supportforum, in dem ein angenehm höflicher und sachlicher Ton herrscht.

Was heißt dies alles nun unter dem Strich? Zunächst einmal finde ich es erfrischend und spannend, dass es mit FWP Shop nun eine professionelle Software gibt, die nicht das teilweise haarsträubende Code-Erbe des frühen osCommerce mit sich herumschleppt und einem neuen strukturellen Konzept folgt. Da es sich noch um ein junges Projekt handelt, ist naturgemäß die aktive Entwicklergemeinde noch überschaubar. Daher findet man auch noch keine neuen Zusatzmodule, Spracherweiterungen und namhafte Referenzprojekte, die ähnliche OpenSource-Produkte letztlich erst erfolgreich gemacht haben. Der Start ist jedoch in jedem Fall gemacht, und wenn der Adminbereich noch eine Spur benutzerfreundlicher würde, wäre FWP Shop in jedem Fall eine gute Alternative zu osCommerce & Co.

Auf die Konversionsrate kommt es an

14.03.2008 von Roman Zenner
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Ein Beitrag auf Comparision Shopping Engine Strategies beschäftigt sich mit der Frage, wie ein Händler seine Konversionsrate steigern kann, wenn er seine Produkte bei einer Preissuchmaschine eingestellt hat. Die Konversionsrate ist bekanntermaßen das Verhältnis der gesamten Besucher einer Internetseite zu denjenigen, die tatsächlich zu Kunden werden bzw. etwas anderes Wünscheswertes machen, wie z.B. an einem Gewinnspiel teilnehmen. Laut Autor sind beispielsweise sinnvolle Produktkategorien, zutreffende Titel und Beschreibungen und qualitativ hochwertige Bilder wichtige Faktoren zur Steigerung der Konversionsrate.

Via shopbetreiber-blog

Rückmeldung

06.02.2008 von Roman Zenner
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Nach einem fantastischen Urlaubsmonat habe ich den australischen Sommer wieder gegen den deutschen Winter getauscht. Ich werde wohl noch einige Zeit brauchen, um informationstechnisch wieder auf dem neuesten Stand zu sein. Ein paar Dinge in Kürze:

  • Unter der Adresse www.e-commerce-leitfaden.de kann man ab sofort eine Studie kostenlos herunterladen, die Internethändlern nötiges Wissen über aktuelle Entwicklungen im eCommerce vermitteln soll.
  • Der Shopbetreiber-Blog präsentiert die 10 meistgenutzten Shop-Systeme als Ergebnis einer eigenen Umfrage.
  • Ebay bekommt einen neuen Vorsitzenden und eine neue Preisstruktur, die am 11. Februar veröffentlicht werden soll: Ebay mit Zuckerbrot und Peitsche

Marketing: xt:Commerce vs. Magento

28.08.2007 von Roman Zenner
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xt:CommerceBei all dem Hype um Magento wäre es ja schon verwunderlich gewesen, wenn das zurzeit am häufigsten eingesetzte Shopsystem bzw. deren Macher Winger und Zanier nicht nachziehen würden. So gibt es seit einiger Zeit ein hübsch gestaltetes xt:Commerce-Blog, in dem die Entwickler unter anderem einen Ausblick auf die neue Version 3.1 geben. Der xt:Commerce Export-O-Mat beispielsweise ist ein neues Modul, mit dessen Hilfe man Template-basierte .csv- und .xml-Exporte aus dem Shop realisieren kann. Hier lassen sich laut Beitrag nicht nur Produkte exportieren, wie dies bisher der Fall war, sondern auch Bestellungen und Kunden. Die exportierten Dateien können auf dem Server gespeichert oder via Email verschickt werden. Alles in allem sicherlich eine sehr sinnvolle Erweiterung. Ebenfalls spannend sieht der neue Multistore-Manager aus, mit dem sich beliebig viele “Untershops” mit einer einzigen Installation betreiben und verwalten lassen.

Es ist jedenfalls gut zu wissen, dass sich xt:Commerce nicht auf seinen Lorbeeren ausruht sondern die Entwicklung aktiv vorantreibt (beim “Großvater” OSCommerce sieht dies ja leider ein wenig anders aus). Neben allen angekündigten neuen Funktionen bin ich vor allem gespannt, inwiefern sich etwas Grundlegendes am Programmkern ändert. Der bisherige Aufbau von XTC ist – abgesehen vom Templatesystem – noch stark an OSC angelehnt, was das Einspielen und Verwenden von Updates und Plugins nicht wirklich einfacher macht. Ideal wäre meiner Meinung nach eine eher an der Wordpress-Logik angelehnte Variante, in der der Programmkern nicht modifiziert werden muss und damit updatefähig bleibt, während man neue Plugins ganz einfach dazuinstalliert. Dieser Punkt wird von den Magento-Entwicklern als wichtiges Verkaufsargument angeführt – es bleibt abzuwaren, welches System auch hinter den Kulissen aufgeräumter und strukturierter daherkommt.

Produktseiten in Magento

09.08.2007 von Roman Zenner
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Ein weiteres Appetithäppchen für die stetig wachsende und ungeduldige Magento-Fangemeinde: Varien veröffentlicht mehrere Screenshots der Produktseiten und kommentiert diese auch. Wie nicht anders zu erwarten war, scheinen auch in diesem wichtigen Teil der Software eine ganze Menge Grips und Erfahrung in den Aufbau der Seite gegangen zu sein.

Magento Commerce Produktseite

Die wichtigsten Informationen zum Produkt, also Name, Preis, Lieferzeit und Lagerbestand werden an zentraler Stelle dargestellt. Der “In den Warenkorb”-Button ist sehr gut sichtbar angeordnet, an der gleichen Stelle kann man zusätzlich via Textlink das jeweilige Produkt in die Wunschliste oder den Produktvergleich übernehmen. Die Produktbeschreibung lässt sich ohne viel Scrolling noch lesen, erst darunter erscheinen Informationen wie Produktbewertungen.

Ein neues Detail, das es so bisher nicht in xt:Commerce gab, sind die sogenannten “required products”. Hier kann der Shopbetreiber obligatorisches Zusatzmaterial (z.B. ein HDMI-Kabel für einen Beamer, um dem Beispiel auf der Website zu folgen) einblenden und erhält somit neben dem ebenfalls verfügbaren Cross-Selling ein weiteres sinnvolles Strukturierungswerkzeug für seinen Produktkatalog.

Magento und Zend

08.08.2007 von Roman Zenner
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Auf der Website des Zend-Frameworks findet sich eine aktuelle Fallstudie, die beschreibt, wie und aus welchem Grund Zend für die Magento Commerce-Software eingesetzt wurde.

“We considered Java & Struts, and had many discussions among our team on which technology to use for Magento (our new e-commerce engine), but once we knew Zend was behind the open-source Zend Framework, encapsulating and supporting the features we needed for our large corporate and enterprise clients, we immediately chose Zend Framework. We’re extremely happy with our decision,” said Roy Rubin, CEO at Varien.

Die Studie gibt es als PDF zum Download.

Via Magento Commerce Blog

Kleinkredit mit Paypal

05.08.2007 von Roman Zenner
Abgelegt unter: News, Payment 

Paypal-LogoVor einigen Tagen hat PayPal in einer Pressemitteilung seinen neuen Service PayPal Later vorgestellt. Mit diesem Service, den es zunächst nur in den USA geben soll, erhalten Shopbetreiber die Möglichkeit, Kunden Ratenzahlungen anzubieten. Diese “jetzt kaufen später bezahlen”-Variante soll vor allem auf kleinere Warenkörbe von $50 – $1500 zugeschnitten sein. Mehr dazu bei Shop-und-Service.

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