Festplatten und eingeölte Bikini-Mädchen
Das Konzept “sex sells” ist fast so alt wie das Verkaufen selbst, vertauscht man die beiden Wörter des Ausdrucks gelangt man schließlich auch zum ältesten Gewerbe der Welt. Wenn sich knapp angezogene Damen auf blank polierten Motorrädern räkeln, ernten Sie dafür von einem Teil der Bevölkerung zumindest ein anerkennendes Augenbrauenhochziehen. Wie man das ganze jedoch auf die Spitze und darüber hinaus treiben kann, zeigt eindrucksvoll das Fundstück dieses Morgens, nämlich die Seite swaxy.com. Hier präsentieren die eben erwähnten Damen im eingeölten Zustand, sich unrhythmisch zu einem enervierenden Beat bewegend, so hochgradig erotisch aufgeladene Artikel wie Navigationssysteme und Festplatten. Das klingt komisch, ist es auch. Genauer gesagt werde ich gerade jetzt beim Schreiben das Gefühl noch immer nicht ganz los, einem sehr gut gemachten Fake auf den Leim gegangen zu sein. Falls dies nicht so ist, kann ich diesen Beitrag doch optimistisch beschließen: Für attraktive weibliche Showtalente muss der Weg ins Geschäft nicht zwangsläufig über schmierige Castingcouchs zweifelhaft-windiger Filmproduzenten gehen, ein kurzes Schmusen mit einem HDMI-Kabel führt seit Swaxy vielleicht ebenso zur Entdeckung. (via twive!)


