Weiterleitung bei nur einem Produkt

28.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Technik, xt:Commerce 

Bei gunnart. kann man nachlesen, wie man xt:Commerce so modifiziert, dass Kunden automatisch auf die Produktdetailseite geleitet werden, wenn es in einer Kategorie nur ein Produkt gibt.

SEMSEO 2008: Die wichtigsten Punkte

28.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: SEO / SEM 

Auf dem Shopbetreiber-Blog gibt es eine lesenswerte Zusammenfassung der SEMSEO Hannover, einer Veranstaltung rund um die Themen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM). Die Autoren greifen vor allem Punkte auf, die in diesem Bereich für Shopbetreiber interessant sein dürften, wie zum Beispiel die Frage, wie man die indizierten Seiten so beeinflusst, dass nicht die PDF-Produktbeschreibungen und RSS-Feeds in den Suchmaschinenergebnissen auftauchen, sondern die richtigen Shopseiten.

Rechtliche Fehler von Shopbetreibern

23.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Recht 

Um einen rechtssicheren Onlineshop zu betreiben und damit Abmahnungen und verlängerten Widerrufsfristen entgegenzuwirken gibt es Einiges zu beachten, beispielsweise ein korrektes Impressum, für den Kunden zugängliche AGB und entsprechende Maßnahmen beim Verkauf von FSK18-Artikeln.

Mehr beim shopbetreiber-blog

Yatego: Alternative zu eBay?

23.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Allgemein, eBay, eCommerce 

Im Zuge der letzten Entwicklungen bei eBay (= neue Gebührenstruktur, geändertes Bewertungssystem) stellen sich viele Händler die Frage, ob es zu dieser Plattform keine gescheiten Alternativen gibt. Letzte Woche bin ich auf Yatego aufmerksam geworden und habe mir mal ein paar Minuten Zeit genommen um mir diese Seite etwas genauer anzusehen.

Yatego ist ein Angebot der Yatego GmbH und ist im Wesentlichen eine Kombination von einzelnen Händlershops, in denen Partner Neuwaren anbieten können. Insofern ähnelt das Konzept dem von eBayExpress, das ja vor einiger Zeit seinen Betrieb eingestellt hat. Bei Yatego gibt es einen gemeinsamen Warenkorb, den Käufer mit Produkten aus den unterschiedlichsten Bereichen füllen können. Dies ist technisch und grafisch schnörkellos gelöst und macht das Einkaufen wesentlich leichter und intuitiver als beim Auktionsbranchenriesen aus Übersee.

Zum Testen der Shopfunktionalität kann man sich einen kostenlosen Testzugang einrichten lassen. Nach der kurzen Anmeldeprozedur (kleiner Tipp an die Entwickler: auch bei den wenigen abgefragen Benutzerdaten ist es nicht nett, wenn man alles noch einmal neu eingeben muss falls man doch mal ein Feld übersehen hat) präsentiert sich ein klar strukturierter Adminbereich in, nun ja, trockener Ingenieursoptik.

Hier können Anbieter ihre Kategorien und Produkte anlegen, den Shop konfigurieren und sich die Bestellungen ansehen. Auch gibt es für Händler die Möglichkeit, über Yatego Kredikartenzahlungen zu empfangen und einen Treuhandservice zu nutzen. Darüberhinaus gibt es Anbindungen an Abwicklungssysteme wie afterbuy, AuktionMaster und Dreamrobot, was dem einen oder anderen Powersellen den Umstieg sicherlich schmackhafter machen dürfte. Last but not least ist auch das Preismodell sehr interessant: Laut Website fallen lediglich monatliche Gebühren an (in der kleinsten Variante ca. € 25,00), es gibt also keine Einstellgebühr oder Verkaufsprovisionen.

Laut Yatego sind zurzeit 5700 Shops aktiv, diese bieten zusammen mehr als 2 Millionen Artikel an und werden monatlich von mehr als 7 Millionen Usern besucht. Ein Vergleich mit eBay hat auch aus diesem Grund sicherlich viel Äpfel-mit-Birnen-haftes, immerhin ist eBay schon viele Jahre international aktiv und hat längst ein Quasi-Monopol in diesem Bereich etabliert. Trotzdem scheint der Anfang gemacht, und es wird spannend sein zu beobachten, wohin Käufer und Verkäufer in der nächsten Zeit tendieren werden.

IT-Recht: Tools für Webmaster

16.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Recht 

In ihrem Tool-Center hat die IT-Recht Kanzlei München übersichtlich wichtige Informationen für Webmaster zusammengefasst. So kann man sich beispielsweise anhand seiner Rechtsform automatisch ein Impressum oder eine Email-Signatur generieren lassen. Insbesondere für Shopbetreiber interessant ist sicherlich das umfangreiche und gut sortierte Archiv der häufigsten Abmahngründe.

Via shopanbieter.de

Studie zum Suchmaschinen-Verhalten

15.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Allgemein, Studien 

Die iProspect Blended Search Results Study, die von Jupiterresearch und iProspect durchgeführt wurde, bestätigt einmal mehr, wie wichtig es ist, mit seiner Website weit vorne in den Suchergebnissen zu liegen. Insgesamt 68% der Benutzer, die Informationen bei Google, Yahoo und MSN suchen, beschäftigen sich demnach nur mit der ersten Ergebnisseite:

In diesem Zusammenhang ist interessant, dass sich der “Trend zur Erstseite” in den letzten Jahren verstärkt hat:

Via Handelskraft

OSS 2007: Die beliebtesten Onlineshops

15.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Allgemein, Studien 

Laut GfK Online Shopping Survey (OSS) sind Ebay und Amazon mit Abstand die beliebesten Onlineshops. Als Grund für diese Einschätzung nannten die Befragten vor allem die Einfachheit des Bestellvorgangs, der das wichtigste Kriterium für die positive Bewertung eines Onlineshops sei. Dahingegen sind Kriterien, die den Kundenservice und die Abwicklung des Kaufes betreffen, für die Befragen offenbar weniger relevant. Mehr beim InternetHandel-Blog.

Einkaufen per Video

11.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: News 

Wie neulich in diesem Blog berichtet, sehen laut einer Umfrage des BVDW Onlinehändler Produktvideos in Onlineshops übereinstimmend als den wichtigsten Trend der nächsten Jahre an. Dazu passt ein neues Angebot namens Shopflick, auf dem genau dies geschieht: Anstatt sich Produktbilder anzusehen, können sich die Kunden hier kleine Präsentationsvideos zu den einzelnen Produkten ansehen und diese dann wie gewohnt in den Warenkorb legen und einkaufen. Der Shop ist zurzeit noch closed beta, über den Link bei TechCrunch kann man sich dazu anmelden.

Technisch gesehen ist das Einbinden von Videos in einen Onlineshop natürlich nicht neu und sicherlich kein Hexenwerk. Ein Onlinehändler könnte beispielsweise seine Produkte auf einer der bekannten Videoplattformen wie YouTube oder MyVideo veröffentlichen und ensprechend in seinen vorhandenen osCommerce-Shop integrieren. Viel spannender ist die Frage, wie man es als Händler anstellen kann, Teile seines Produktkatalogs mit diesen kleinen Filmchen auszustatten. Möchte man dies halbwegs professionell handhaben, müsste man entweder einen entsprechenden Dienstleister engagieren oder diese Präsentationen mit der geeigneten Ausrüstung selbst produzieren. Das alles frei nach dem Motto: Lieber ein hochaufgelöstes Bild vom Großhändler beziehen als das teure Collier mit einer Handykamera ablichten …

Via TechCrunch

Der virtuelle Supermarkt

10.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Allgemein 

Vor dem Kauf elektronischer Geräte lohnt oft ein kurzer Blick in eine der bekannten Preissuchmaschinen, um vielleicht das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Auf ihrer englischen Website mySupermarket haben die Betreiber diese Idee nun auf Lebensmittel übertragen. User können virtuell in einer Filiale der vier größten Supermarktketten der Insel einkaufen und erfahren per Mausklick, ob es zu einzelnen Produkten im Einkaufswagen im selben Geschäft oder auch bei einer anderen Kette günstigere Alternativen gibt. Der besondere Clou: da in der Datenbank auch die Nährwerte der einzelnen Lebensmittel abgelegt sind, kann man sogar seinen Einkauf durch gesündere Produkte ersetzen lassen. Mehr bei TechCrunch

Welche Zielgruppe hat Magento?

09.04.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Allgemein 

Wenn man sich die aktuelle Diskussion um die Performance-Problematik einmal anschaut und mitliest, welche Lösungen bisher von Varien angeboten werden, stellt sich mir die Frage, ob der Otto-Normal-Onlinehändler bei der Konzeptionierung des Systems jemals im Zentrum des Interesses gestanden hat. Die Entwicklung von Magento hat eine Menge Geld gekostet, einen Stamm von Programmierern kann man über einen längeren Zeitraum sicher nicht nur mit dem Pizzaservice motivieren. Ich kann mir daher nur schwer vorstellen, dass man das Performance-Problem die ganze Zeit einfach nicht bemerkt hat. Auf die Geschwindigkeits-Thematik hat Varien jedoch von Anfang meistens nur mit dem Hinweis reagiert, man möge doch den Cache aktivieren und entsprechend den Empfehlungen die Serverkonfiguration ändern. Doch ein Cache will nun mal erst gefüllt werden und nicht jeder hat die Möglichkeit oder die Kenntnisse, einen (oder sogar mehrere) Server entsprechend zu konfigurieren (mal abgesehen davon, dass keine der vorgeschlagenen Wege bisher zu einem “Heureka”-Effekt geführt und das Problem vollends gelöst hat).

Nun werden einige vielleicht einwenden, wer auf seinem Server nicht die neueste Version von PHP installieren und die MySQL-Konfiguration ändern kann, meint es mit seinem Magento-Onlineshop vielleicht nicht so ernst. Und auch Roy Rubin vermerkt in einem Thread zur Performance-Problematik (wenngleich auch seltsam schwurbelig): “In optimal environments, we are extremely pleased with the results and the product is more than ready for prime time.” Dann muss man aber auch ganz klar sagen: So lange man kein entsprechendes Hosting-Budget und einen findigen Server-Administrator hat, ist Magento eben langsam. Punkt. osCommerce konnte und kann man, bildlich gesprochen, auf jedem Schuhkarton installieren und bekommt einen flotten Shop, dem auch ein größerer Produktkatalog nichts anhaben kann – Magento spielt da in einer ganz anderen Liga.

Auch andere Faktoren lassen den Schluss zu, dass Varien mit seinem Produkt nicht Lieschen Müller ansprechen möchte, die nach einer 1-Klick-Installation von osCommerce bei ihrem Massen-Hoster anfängt, selbstgestrickte Socken zu verkaufen. Magento ist beispielsweise so konzipiert, dass hierarchisch aufgebaute Multishoplösungen aufgebaut werden können, um beispielsweise Produkte auf den verschiedensten Märkten platzieren zu können. Damit spricht es vor allem etablierte Onlineshops größerer Unternehmen an, die möglicherweise multinational operieren.

Dies und die Tatsache, dass Varien bereits eine ausgefeilte kostenpflichtige Supportstruktur aufgebaut hat zeigt meiner Meinung nach, dass Magento in erster Linie ein Konkurrenzprodukt für kommerzielle Software-Lösungen im eCommerce-Bereich ist und nur sehr eingeschränkt als Alternative für osCommerce und seinen Forks taugt.

Ältere Beiträge »