Fehler im Kreditkartenmodul

27.02.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: osCommerce, xt:Commerce 

Laut einer heutigen Heise-Meldung gibt es eine Sicherheitslücke in den ipayment-Modulen von xt:Commerce und osCommerce. Diese Lücke führt dazu, dass dem Shop erfolgreiche Kreditkartenzahlungen vorgegaukelt werden können. Einen Patch für xt:Commerce und osCommerce kann man bereits herunterladen.

Magento Partnerprogramm: TANSTAAFL

26.02.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Magento 

Heute hat Varien das Magento-Partnerprogramm vorgestellt und entsprechende Details veröffentlicht. Die Partnerschaft gibt es in vier Geschmacksrichtungen mit unterschiedlich hohen jährlichen Gebühren, angefangen von dem preiswertesten Associate für $350, über Silver für $1000, Gold für $2500 bis hin zu Platinum für $3500. Für diese Gebühr erhalten Partner beispielsweise Anspruch auf Magento-Support und -Weiterbildungen, werden auf unterschiedliche Weise auf der Magento-Seite verlinkt und mit Marketing-Material ausgestattet.

Spätestens jetzt wird klar, wo die Reise mit Magento hingehen wird: Varien schießt Kapital in die Entwicklung einer Freien Software, erzeugt mit geschickter PR ordentlich “Buzz” und holt sich das Geld dann mit Supportverträgen und Mehrwertdienstleistungen zurück. Oder, um es mit Robert Heinlein zu sagen: There ain’t no such thing as a free lunch.

So shoppt man(n) gerne online

25.02.2008 von Roman Zenner
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Beim Dessous-Onlineshop knickerpicker.com führen virtuelle Mädels Reizvolles vor.

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Via ecommerce-blog.de

Auswirkungen des eBay-Streiks

21.02.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: eBay 

EbayLaut Mashable sind zur Mitte der Woche 3% weniger Artikel bei eBay eingestellt worden als normal, ingesamt also “nur” 14 Millionen anstatt 14,5 Millionen. Der Rest der Woche wird zeigen, ob die Zahlen sich noch dramatischer entwickeln und ob eBay aufgrund dessen einlenken wird.

Zum ähnlichen Thema hat die Netzzeitung ein Interview mit einer Powersellerin aus Deutschland geführt, in dem es auch um die neuen ebay-”Spielregeln” geht. Interessanterweise erwähnt die Dame ihren geplanten Umzug zu Amazon – ist dies vielleicht symptomatisch?

Amazons Infrastruktur nutzen

19.02.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Amazon 

amazonWas als virtueller Bücherladen begann, sich zu einem Warenhandel mit den verschiedensten Produktkategorien mauserte und mittlerweile auch nicht mehr vor der Lieferung von Lebensmitteln zurückschreckt, wird in zunehmender Weise auch als Service-Dienstleister interessant: die Rede ist natürlich vom Online-Dinosaurier Amazon, der im Gegensatz zum anderen Dinosaurier-Kollegen eBay tatsächlich im 21. Jahrhundert angekommen zu sein scheint. Hier mal eine kleine Auflistung dessen, was man bei Amazon anstelle von Büchern, Babyklamotten und Basmatireis sonst noch erwerben kann – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Simple Storage Service (S3):

Amazons Speicherservice ist jüngst in die Schlagzeilen geraten, weil aufgrund eines 2-stündigen Serverausfalls anscheinend zahlreiche Kunden ihren Daten verloren haben. Die Idee hinter S3 ist aber durchaus interessant, sodass laut Golem bis Ende 2007 mehr als 300.000 Anwender registriert waren. Vereinfacht gesagt kann man Speicherplatz bei Amazon mieten und bezahlt dann den durch Downloads verursachten Traffic (hier kann man die aktuellen Bedingungen nachlesen). Somit lassen sich mit wenig Aufwand skalierbare Downloadbereiche einrichten, anstatt Hostinglösungen zu nutzen, die auch bei Gering- und Nichtauslastung Kosten produzieren. Ein aktuelles Beispiel sind hier die Screencasts von Magento Commerce: diese sind auf Amazons S3-Server aufgelagert, sodass Varien dafür keinen eigenen Serverpark unterhalten muss.

Amazon Elastic Compute Cloud (EC2):

Ähnlich wie der obene beschriebene Speicherservice S3 bietet Amazon eine weitere hardware-as-a-service-Dienstleistung. Mit der Amazon Elastic Compute Cloud hat man die Möglichkeit, virtuelle Server auf Amazons Hardware zu betreiben. Dies bedeutet, dass man nicht nur Dateien speichern und abrufen kann, sondern man verfügt über ein virtuelles Betriebssystem, das genau so konfiguriert werden kann wie der eigene Server beim Leib-und-Magen-Hoster. Auch dieser Service kommt ohne laufende Kosten aus, man bezahlt lediglich pro genutzter Stunde der jeweiligen virtuellen Maschine (Instanz).

Amazon Mechanical Turk

Der Namensgeber dieser politisch unkorrekt klingenden Bezeichnung ist die Attrappe eines Schachcomputers, die Ende des 18. Jahrhunderts gebaut wurde. Es handelte sich um einen menschlichen Torso der auf einem Kasten montiert war und scheinbar von einem komplizierten Uhrwerk angetriebenen wurde. In Wahrheit saß seinerzeit geschickt verborgen ein menschlicher Schachspieler unter dem Brett und bewegte die magnetischen Spielfiguren von unten.

Da sich Amazons Service die Leistung von Menschen zunutze macht, ist die Namensgebung wirklich passend. Wie Amazon auf der Beschreibungsseite schreibt, gibt es viele Dinge im Internet, die von Computern nur schwer oder gar nicht geleistet werden können, für Menschen jedoch ein Kinderspiel darstellen. In Sekundenschnelle kann ein User beispielsweise feststellen, ob ein bestimmter Gegenstand auf einem Foto zu sehen sind, selbst für die komplexesten Algorithmen ist dies jedoch nur sehr schwer zu lösen. Amazon bietet nun quasi einen Marktplatz für allerlei Arbeiten an, die interessierte User mit ein paar Mausklicks erledigen können und dafür entsprechend bezahlt werden.

Darüber hinaus bietet Amazon noch diverse Dienstleistungen rund um das Thema ECommerce an. So kann man beispielsweise auf Amazons Produktdatenbank zugreifen und sich die bestehende Warenkorbfunktionalität zunutze machen. Gerade erst für Deutschland vorgestellt wurde das Programm “Fulfillment by Amazon“, bei dem Amazon neben dem Verkauf sogar die Logistik übernimmt – dazu aber bald mehr.

Via shopbetreiber-blog

Ebays neues Bewertungssystem

18.02.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: eBay 

EbayBei eBay tut sich was: mit dem Wechsel des Vorstands werden auch das Bewertungssystem und die Gebührenstruktur angepasst. Nach diversen Aufrufen amerikanischer Händler soll in dieser Woche die Auktionsplattform boykottiert und somit verhindert werden, dass die neuen Regeln ab Mai in Kraft treten. Interessanterweise wird dieser Streik nicht von der einflussreichen Professional eBay Sellers Alliance (PeSA) unterstützt, die lieber das offene Gespräch mit der eBay-Führung sucht. Betroffen von den Gebührenänderungen sollen vor allem die kleineren Händler sein, die mittlerweile abhängig von eBay geworden sind und keine Alternative zum weltweiten Online-Trödelmarkt sehen. Leider kenne ich mich mit den Verkaufs- und Bewertungsdetails von eBay nicht so auf, fand aber den unaufgeregten und ausführlichen Artikel eBays neues Bewertungssystem ist viel besser als sein Ruf! auf Shop-und-Service sehr lesenswert.

Magento: Keine Müdigkeitserscheinungen

18.02.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Magento 

MagentoWie hat sich Magento Commerce in der Zwischenzeit entwickelt bzw. was gibt’s Neues bei Varien? Wenn man sich aktuell die Homepage mit den Foren, dem Blog, den Screencasts etc. ansieht, wird klar, dass die Firma alles tut, um die an die Software gesetzen Erwartungen zu erfüllen. Ich finde es in dem Zusammenhang erstaunlich, wie professionell Varien für sein Produkt die Werbetrommel rührt. In der Kommunikation mit der Community (und damit letztlich den Kunden für Supportdienstleistungen) gibt es keine erkennbaren zeitlichen Lücken. So werden in schöner Regelmäßigkeit Screencasts, Blogbeiträge, Design Guides und nicht zuletzt aktualisierte Downloadversionen veröffentlicht, sodass man nicht den Eindruck von Ermüdungserscheinungen hat. Dieses positive Image trägt wohl auch dazu bei, dass alle Beteiligten sich ziemlich sicher sind, dass die Produktivversion der Software auch wie geplant Ende März verfügbar sein wird.

Bei so viel guter Presse – auch in meinem Blog gibt’s wenig Kritisches dazu – und permanter Wiederholung des Wörtchens “Revolution” in den Magento-Bewertungen einschlägiger Blogs meldet sich aber nun doch langsam mein Skeptiker-Alarm: Geht das Licht nicht auch immer mit dem sprichwörtlichen Schatten einher? Zunächst einmal sei festgehalten, dass es sich bei der Hersteller-Firma Varien nicht um eine caritative Organisation handelt, die ehrenamtliche Programmierer ermutigt, nächtelang eine Software zu programmieren, die dann kostenlos erhältlich ist. Die diversen Foren und Gruppen, in denen die internationalen early adopters mit größtenteils konstruktiven Diskussionen die Software weiterentwickeln und verbessern sind nicht zuletzt auch Teil einer clever geplanten Viralmarketing-Kampagne. Offensichtlich zielt die Firma Varien, die sich vor allem mit der Entwicklung von schicken Onlineshops einen Namen gemacht hat, darauf, sich mit Serviceleistungen für größere Kunden die investierte Manpower auf lange Sicht zu vergolden. Alles in allem kein Grund zur Klage.

Richtig negatives Feedback sucht man im Web bisher vergebens. Zwar macht vor allem das zugrundliegende Zend-Framework die Magento-Installation nicht gerade zum Kinderspiel, und auch die Performanz des Shops ist sicherlich noch verbesserungsfähig, aber alle Beteiligten scheinen’s sportlich zu nehmen. Und so ist auch mein Skeptiker-Alarm für’s erste wieder stummgeschaltet.

Hinter den Shopkulissen

16.02.2008 von Roman Zenner
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Ab und an schaue ich mir einfach mal so bei Shopsystemen den Quellcode an, um zu sehen, was hinter dem hübschen Äußeren so steckt. Die Macher von Pro-Idee haben so etwas anscheinend vorausgesehen und bedanken sich nett:

*** Vielen Dank fuer Ihr Interesse am Quellcode ***
Copyright: drumedar Internet-Entwicklungs-GmbH
Web: www.drumedar.de
eMail: info@drumedar.de

Natürlich ist dies auch eine subtile Warnung an den etwaigen Code-Klauer, aber immerhin!

Quo vadis xt:Commerce?

15.02.2008 von Roman Zenner
Abgelegt unter: Magento, xt:Commerce 

Nach der Urlaubspause wollte ich einmal wissen, wie es mittlerweile um die neue Version von xt:Commerce bestellt ist und welche Diskussionen es in der Zwischenzeit so gegeben hat. Ein Blick auf das offizielle Blog verrät: in puncto Entwicklungsstand der 3er-Version ist leider nichts zu lesen. Nach weiterem Suchen bin ich dann auf interessante Artikel auf xtc-script.de gestoßen. Hier zitiert der Autor einen Beitrag im offiziellen Supportforum, laut dem es ddos-Attacken gegen den Demoserver für die 3.1-Version gegeben hat und nun die entsprechenden Daten zur Analyse dem LKA übergeben worden seien. Auch andere Themen, wie zum Beispiel die neue Lizenzpolitik der XTCommerce GmbH werden dort ausführlich behandelt. Meine Meinung zur Auseinandersetzung mit xt:Commerce: nicht zu viel Zeit mit Bashing verbringen, sondern Alternativen suchen.

ECommerce-Blogger müssen Zeit haben

09.02.2008 von Roman Zenner
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Add-to-cartSo veröffentlicht das US-Blog GetElastic unter der Überschrift 107 Add to Cart Buttons of the Top Online Retailers eine Auflistung von “In den Warenkorb legen”-Schaltflächen.Hier hat sich jemand augenscheinlich von viel Klick-Arbeit nicht abschrecken lassen, um herauszufinden, wie bekannte Online-Shops ihre Kunden dazu motivieren, bestimmte Produkte in den Warenkorb zu legen. Ein Ergebnis dieser Anstrengung: mit einem Anteil von 58% liegt die Formulierung “Add to cart” unschlagbar vor “Add to bag” und “Add to shopping bag” mit jeweils 9,8% und “Add to basket” mit 6,3%. Statistik kann so schön bunt sein.

Via shopbetreiber-blog

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