Marketing: xt:Commerce vs. Magento
Bei all dem Hype um Magento wäre es ja schon verwunderlich gewesen, wenn das zurzeit am häufigsten eingesetzte Shopsystem bzw. deren Macher Winger und Zanier nicht nachziehen würden. So gibt es seit einiger Zeit ein hübsch gestaltetes xt:Commerce-Blog, in dem die Entwickler unter anderem einen Ausblick auf die neue Version 3.1 geben. Der xt:Commerce Export-O-Mat beispielsweise ist ein neues Modul, mit dessen Hilfe man Template-basierte .csv- und .xml-Exporte aus dem Shop realisieren kann. Hier lassen sich laut Beitrag nicht nur Produkte exportieren, wie dies bisher der Fall war, sondern auch Bestellungen und Kunden. Die exportierten Dateien können auf dem Server gespeichert oder via Email verschickt werden. Alles in allem sicherlich eine sehr sinnvolle Erweiterung. Ebenfalls spannend sieht der neue Multistore-Manager aus, mit dem sich beliebig viele “Untershops” mit einer einzigen Installation betreiben und verwalten lassen.
Es ist jedenfalls gut zu wissen, dass sich xt:Commerce nicht auf seinen Lorbeeren ausruht sondern die Entwicklung aktiv vorantreibt (beim “Großvater” OSCommerce sieht dies ja leider ein wenig anders aus). Neben allen angekündigten neuen Funktionen bin ich vor allem gespannt, inwiefern sich etwas Grundlegendes am Programmkern ändert. Der bisherige Aufbau von XTC ist – abgesehen vom Templatesystem – noch stark an OSC angelehnt, was das Einspielen und Verwenden von Updates und Plugins nicht wirklich einfacher macht. Ideal wäre meiner Meinung nach eine eher an der Wordpress-Logik angelehnte Variante, in der der Programmkern nicht modifiziert werden muss und damit updatefähig bleibt, während man neue Plugins ganz einfach dazuinstalliert. Dieser Punkt wird von den Magento-Entwicklern als wichtiges Verkaufsargument angeführt – es bleibt abzuwaren, welches System auch hinter den Kulissen aufgeräumter und strukturierter daherkommt.



Die Entwicklergemeinde von xt:Commerce arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer komplett überarbeiteten Version des beliebten OpenSource-Shopsystems. Grundlage für die Neuentwicklung ist ein eigens für xt:Commerce entwickeltes Framework. Das System trägt den vielversprechenden Namen xt:Commerce Enterprise und soll vor allem ein schlanken Design mit hoher Performance erhalten