Der verwaiste Warenkorb

22.06.2007 von Roman Zenner
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einkaufswagen_winter.jpgIn einem Beitrag der E-Commerce-Times finden sich interessante Überlegungen zu der Frage, warum wie im echten Einzelhandel es auch beim Online-Shopping verwaiste Warenkörbe gibt. Problematisch seien vor allem zu hohe Versandkosten oder Sicherheitsbedenken, die dazu führen, dass Kunden den Bestellprozess abbrechen und der gerade so enthusiastisch gefüllte virtuelle Einkaufswagen bis zum St.Nimmerleinstag im digitalen Nirwana herumsteht.

Paypal: Neue Kaufabwicklung

22.06.2007 von Roman Zenner
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Paypal-LogoPaypal präsentiert eine neue Bezahlvariante für Onlineshops: Die PayPal-Express-Kaufabwicklung. Im Gegensatz zum herkömmlichen Ablauf, bei dem der Kunde erst nach komplettem Abschluss der Bestellung – also inklusive Produktauswahl, Eingabe von Rechnungs- und Lieferadresse etc. – auf die PayPal-Seite geleitet wird, beginnt bei der neuen Kaufabwicklung die Kommunikation mit PayPal schon eher. Laut PayPal sind die Schritte nun:

1. Kunde wählt PayPal als Zahlungsmethode aus
2. Weiterleitung des Kunden zu PayPal
3. Kunde bestätigt Liefer- und Rechnungsadresse
4. Rückleitung des Kunden auf Ihre Website
5. Kunde bestätigt die Bestellung und bezahlt auf Ihrer Website
6. Bestellbestätigung auf Ihrer Website

Da Liefer- und Zahlungsadresse zentral bei PayPal gespeichert sind, braucht der Kunde diese also nicht jedes mal bei einem Webshop einzugeben, sondern tut dies zentral bei der Ebay-Tochter. Gesetzt den Fall, dass viele Online-Händler diese Variante integrieren (laut PayPal ist die Integration der Schnittstelle unkompliziert und gut dokumentiert), wird PayPal somit quasi zu einer zentralen Schaltstelle für sein persönliches Online-Shopping.
Interessant in diesem Zusammenhang: Brauchen wir PayPal?

Life Shopping: Vom Anfang bis zum Ende

19.06.2007 von Roman Zenner
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Lese heute bei Basicthinking, dass das Life-Shopping-Portal Cyberport24 seinen Betrieb eingestellt hat, was einer der Macher in einem Blogbeitrag auch offen und transparent darstellt. Ohne in irgendeiner Weise hämisch klingen zu wollen, fand ich es erfrischend zu lesen, im ordentlich gehypten Web2.0-Bereich auch mal von einem Misserfolg zu lesen (dass dieser wie erwähnt so ehrlich kommuniziert wird, reicht dem Autor um so mehr zur Ehre.) Normalerweise habe ich ein wenig das beklemmende Gefühl, von startuppenden Jung-BWLern umgeben zu sein, die allesamt höchst erfolgreich täglich neue eCommerce-Konzepte ins Rennen schicken und ich mir als Dinosaurier vorkomme, wenn ich für den “Mainstream” xtCommerce-Shops aufsetze.

So viel zum Ende eines Life-Shopping-Konzepts. Gerade eben bin ich noch auf einen Link gestoßen, der wahrscheinlich einen Anfang darstellt: Shop schutzgeld.de – Was meint Ihr?

Brillen online anprobieren

15.06.2007 von Roman Zenner
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BrilleIch finde es immer spannend zu sehen, um welche neuen Shopfunktionalitäten Standardlösungen wie osCommerce oder xt:commerce erweitert werden. Ein gutes Beispiel habe ich vorhin via shopanbieter.de gefunden: Ein vermutlich auf osCommerce basierender Shop, bei dem man online Brillen kaufen und – das ist der Clou – sogar anprobieren kann: sehshop.de. Im Shopbereich kann man sein eigenes Portraitfoto heraufladen, das gewünschte Brillenmodell virtuell auf sein Gesicht legen, und dieses drehen und in der Größe ändern. Hier kann man auch deutlich sehen, wo die Reise für das “klassische” eCommerce hingeht (also abseits aller Life-Shopping und Social-Commerce-Pfade): Onlineshops mit derartigen Extra-Funktionen, die das Einkaufserlebnis für den Kunden plastischer und interessanter machen werden wir sicherlich in Zukunft öfter sehen.

(Bild: pixelquelle.de)

Nischen im eCommerce

13.06.2007 von Roman Zenner
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Spätestens seit der Veröffentlichung von The Long Tail von Chris Anderson (das vor Kurzem mit dem unsäglichen Titel “Der lange Schwanz” auch in Deutsch erschienen ist) ist das Thema Nischen und Nischenanbieter im Internet in aller Munde. Am einigen Beispielen – unter anderem am Musik-Downloadportal iTunes – verdeutlicht der Autor, dass der überwiegende Teil des Umsatzes üblicherweise mit den Bestsellern gemacht wird, und sich der Rest der Verkäufe auf weit weniger populäre Artikel verteilt. Deren Summe – der “long tail” der Umsatzkurve – ist jedoch immer noch so signifikant, dass immer weniger Händler darauf verzichten möchten.
Eine aktuelle Studie des Fachmagazins Internet Retailer unterstreicht diese Entwicklung. Inbesondere bezüglich kleinerer Online-Händler heißt es:

For instance, the Top 25 retailers grew their combined sales in 2006 to $52.9 billion from $44.8 billion, an increase of 18%. But the total sales for all start-up retailers in the Top 500 Guide—companies only in business since 2004—grew by 55% to $494 million last year from $319 million in 2005.

Via Der InternetHandel-Blog

Wie benutzbar ist mein Onlineshop?

09.06.2007 von Roman Zenner
Abgelegt unter: News, eCommerce 

Um dieser Frage nachgehen zu können, bietet Trusted Shops einen Usabilty-Check für Online-Shops an. In fünf Schritten werden unter anderem Fragen zur Startseite, der Produktseite, der Suchfunktion und der Warenkorbfunktion gestellt und die Ergebnisse daraufhin sofort online ausgewertet.

Via eCommerce-Blog

In eigener Sache: cooee als Video

08.06.2007 von Roman Zenner
Abgelegt unter: In eigener Sache 

Zufällig bin ich vorhin auf ein Video gestoßen, das das “cooee” unseres Firmennamens gut darstellt:

2x eCommerce-Recht

08.06.2007 von Roman Zenner
Abgelegt unter: News, Recht, eCommerce 

Das Shopbetreiber-Blog zitiert ein Urteil des BGH welches besagt, dass es den Kunden von Onlineshops durchaus zugemutet werden kann zu wissen, was UVP bedeutet, und somit die Verwendung dieser Abkürzung kein Grund zur Abmahnung ist:

Der Bundesgerichtshof hat vielen Abmahnungen im Internet die Grundlage entzogen. Wie jetzt bekannt wurde, entschied der 1. Zivilsenat bereits mit Urteil v. 7.12.2006 (Az.: I ZR 271/03), dass die Verwendung der Abkürzung “UVP” nicht wegen Verstoßes gegen das Irreführungsverbot unzulässig ist, weil sie dem Verkehr als Abkürzung für eine “unverbindliche Herstellerpreisempfehlung” bekannt ist.

Im selben Blog ist nachzulesen, dass eine Entscheidung darüber, ob das Aufführen einer Telefonnummer im Impressum notwendig ist, in Zukunft vom Europäischen Gerichtshof entschieden wird.

Social Shopping und AC/DC

06.06.2007 von Roman Zenner
Abgelegt unter: News, eCommerce 

Frage: Was hat der neue eCommerce-Trend mit der australischen Rockband zu tun? Hier (und nur heute) die Antwort: www.preisbock.de

osCommerce 2007

06.06.2007 von Roman Zenner
Abgelegt unter: eCommerce 

In einem aktuellen Beitrag bei shopanbieter.de geht es um die Frage, inwieweit osCommerce fit ist für alles das, was man landläufig als Web 2.0 bezeichnet. Die große alte Dame der eCommerce-Software ist immer noch Basis unzähliger Onlineshops und zahlreiche Contributions sorgen dafür, dass der Shopbetreiber seinen Shop mit zusätzlichen Versand-, Bezahlmodulen etc. ausstatten kann. Alles in allem ist osCommerce damit eine Art Schweizer Taschenmesser des eCommerce, mit dem man Samen für Steckrüben genau so verkaufen kann wie individuell konfigurierte Hochleistungs-Rennräder. Sollten Funktionen im Grundsystem nicht enhalten sein, die auch nicht durch eine Contribution abgedeckt werden, lassen sich diese mehr oder weniger aufwändig mit den entsprechenden PHP/MySQL-Kenntnissen nachrüsten.
Der Einkaufsvorgang ist dabei immer der gleiche: man sucht sich einen Artikel, indem man sich durch den Kategoriebaum klickt oder die Suche verwendet, legt per Mausklick diesen Artikel in den Warenkorb, wählt danach Versandart und Zahlweise und verschickt die Bestellung. Dieser Vorgang ist dabei eingebettet in ein genau so bewährtes wie unspektakuläres Dreispaltenlayout. osCommerce ist damit aber nicht allein: Aktuellere Forks wie beispielsweise xtCommerce glänzen zwar durch Merkmale wie ein auf Smarty basierendes Templatesystem, aber die Beschränkungen des Ursprungssystems werden auch hier nicht vollkommen aufgehoben. Und auch bei kommerzieller Software wie Oxid oder eSales gibt es in dieser Hinsicht keine wirklichen Innovationen.