Marktplatz für Onlineshops
Seit kurzem gibt es bei shopanbieter.de einen Marktplatz, auf dem ganze Onlineshops zum Verkauf angeboten werden können. Zurzeit finden sich dort zeitplaner24.de (Oxid), bewerbungspartner.de (osCommerce), kaddies.de (osCommerce) und perfectgear.de (osCommerce).
Die einsamen Jäger des Online-Shoppings
In dem Beitrag Solo Hunters, Social Gatherers and the Online Marketplace beschäftigt sich die eCommerce-Times mit dem Phänomen Social Shopping. Hierbei geht es Kern darum, als potentieller Käufer nicht nur durch einen mehr oder weniger gut gestalteten und strukturierten Onlineshop zu surfen, das Passende zu finden und dann auch zu kaufen, sondern mehr Zeit beim Stöbern und beim Austausch mit anderen zu verbringen. Anhand des Beispiels eines Schuhkäufers drückt der Artikel den Unterschied so aus:
A solo hunter shopping for a pair of shoes just buys a pair of shoes, explained the author of the report, analyst Ray Valdes. A social gatherer shopping for shoes, on the other hand, may never buy them, but they’ll spend two or three times the amount the solo shoppers spend on items they had no initial intention of buying.
Laut Artikel erschließt sich Webangeboten, die diesem weniger zielgerichteten Art des Kaufens entgegenkommen, ein Milliardenmarkt. Im deutschsprachigen Web sind dies vor allem Plattformen wie Edelight, bei denen sich User verschiedene Produkte gegenseitig empfehlen können.
Deutsche Jugendliche sind Onlineshop-Europameister
Wie die BITKOM heute veröffentlicht hat, kaufen fast die Hälfte (48%) aller deutschen Jugendlichen im Internet ein. Damit liegt Deutschland im EU-Vergleich auf Platz 1, im Gegensatz zu 25% EU-Durchschnitt. Was den Erfolg der einzelnen Branchen angeht heißt es:
So geht beispielsweise der Erfolg der Musik-Downloads in Deutschland vor allem auf die Nachfrage von jungen Menschen zurück. Fast jeder zweite Käufer digitaler Musik ist jünger als 30 Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts GfK für den BITKOM. Das genaue Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren. Zum Vergleich: Bei physischen Tonträgern wie CDs sind die Kunden durchschnittlich 39 Jahre alt.
Erst 2006 hatte der digitale Musikmarkt ein Allzeithoch erreicht. Die Anzahl der Downloads auf Computer kletterte auf 26 Millionen, der Umsatz auf 48 Millionen Euro. Damit wuchs der deutsche Markt gegenüber 2005 um ein Drittel. Harms: „Mit 60 Millionen Euro werden die Umsätze 2007 nun voraussichtlich erstmals die Marke von 50 Millionen Euro erreichen. Wir rechnen mit etwa 33 Millionen herunter geladenen Einzelsongs und Alben – und das vor allem dank der jungen Kunden.“
Brauchen wir PayPal?
Die it-Recht-Kanzlei setzt sich in einem aktuellen Beitrag mit der Frage auseinander, ob sich der Einsatz von PayPal lohnt: Brauchen wir PayPal? Über Sinn und Unsinn des Online-Bezahlsystems
Die Autorin schreibt unter anderem, dass spätestens seitdem PayPal für Überweisungen innerhalb von Europa vom Käufer Gebühren verlangt, die Transaktion mittels IBAN/SWIFT mittlerweile günstiger sei. Auch der viel gepriesene Käuferschutz durch PayPal halte bei weiterm nicht das, was er verspricht.
Via shopanbieter.de
Die besten Onlineshops der USA
Auf Internetretailer.com sind die 500 führenden amerikanischen Internet-Händler aufgeführt. Erwartungsgemäß steht Amazon mit einem Jahresumsatz von 10,7 Milliarden $ an Platz 1, auch Computerhändler wie Dell und HP finden sich unter den ersten 10.
Interessant an den vorgelegten Zahlen ist die Tatsache, dass Anbieter von Nischenprodukten und kleinere Händler in der Summe schneller wachsen als die “Mainstream”-Anbieter: Smaller niche retailers pace the 2007 Top 500.
Woot-Klon auf xtcommerce-Basis
Woot ist einer der ersten Anbieter, die das “One Day One Deal”-Konzept bekannt gemacht haben: pro Woche wird in einem Onlineshop ein Produkt zu einem extrem günstigen Preis angeboten. Schmackhaft wird das Ganze durch gut geschriebene Produktinformationen und die Möglichkeit, eigene Kommentare dazu zu hinterlassen. Wie bei so vielen Web 2.0-Trends aus den USA liessen auch deutsche Klone nicht lange auf sich warten: schutzgeld.de und Dealirio sind nur zwei Beispiele für diese “Impuls-Onlineshops”.
Nun versucht sich auch die Elektronikkette ProMarkt mit Hauptstadtprodukt in diesem Markt. Das Interessante: Hier kommt die OpenSource-Software xtcommerce zum Einsatz.
Via Exciting Commerce
Umfrage zu Zahlungsrisiken im eCommerce
In einer anonymen Online-Umfrage, die gerade von ibi research an der Uni Regensburg zusammen mit der Wirecard AG durchgeführt wird, können Online-Händler Ihre Erfahrungen zum Thema Zahlungsrisiken schildern. Die Forscher interessiert besonders, welche Instrumente eingesetzt werden, um diese zu erkennen und möglicherweise von vornherein zu vermeiden.
Via InternetHandel
User klicken weniger als 2 von 1000 Bannern
Online-Werbung wurde von den Usern noch nie so schlecht angenommen. Golem schreibt dazu:
Kaum ein Internetnutzer klickt auf Banner, die Klickraten auf Online-Werbemittel sind auf ein Allzeit-Tief gefallen und liegen derzeit in Europa im Durchschnitt bei 0,18 Prozent, meldet der Online-Werbe-Anbieter AdTech. Das bedeutet, nicht einmal auf 2 von 1.000 angezeigten Werbemitteln wird geklickt.
Dies lässt die aktuelle Web-Landschaft, in der viele Web-2.0-Pilze aus dem Boden schießen, doch in einem etwas anderen Licht erscheinen. Die meisten der Communities, die fast täglich an den Start gehen, haben bisher kein erkennbares Geschäftsmodell außer “User sammeln”. Schaut man sich Übernahmen wie StudiVZ/Holtzbrinck an, ist dies auch sicherlich ein lohnenswertes Geschäft – das ist Lotto spielen aber auch. Es bleibt also nur noch, von Usern Gebühren zu verlangen oder eben auf Online-Werbung zu setzen – nach den jüngsten Zahlen zu den Klickraten wahrlich eine harte Nuss.
40 Millionen Deutsche online
In der jetzt veröffentlichten ARD/ZDF-Online-Studie 2007 ist man der Frage nachgegangen, wie die Deutschen das Internet nutzen. Interessant scheint mir hier zum einen die Tatsache, dass erstmals mehr Über-60-Jährige (oftmals liebevoll Silver Surfer genannt) als Unter-20-Jährige im Netz unterwegs sind. Zum anderen hat sich die Anzahl derjenigen, die sich im Internet Videodateien anschauen im Vergleich zu 2006 auf 16% fast verdoppelt. Ein Grund dafür ist sicherlich die zunehmende Verbreitung von Breitbandanschlüssen: aktuell haben 59% aller Internetnutzer einen DSL-Anschluss.
Texte in Onlineshops
Es ist mittlerweile eine Binsenweisheit, dass Internetnutzer keine Romane lesen (wollen), wenn sie eine Website besuchen. Oftmals werden Inhalte nur kurz “gescanned” um zu sehen, ob das Gesuchte möglicherweise dabei ist. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Informationen in einem Onlineshop aufbereitet werden sollen. Dazu gehören Textauszeichnung in Fettschrift (wobei beispielsweise


